Das Wasserlandbad wird nicht gebaut

Nach dem Ergebnis des Bürgerentscheids bedauern wir, dass der Bau des neuen Familien-, Schul- und Sportschwimmbades keine ausreichende Zustimmung gefunden hat. Aber die Mehrheit entscheidet.

Die Stadtwerke Bonn hätten gerne ihren Beitrag geleistet für die Weiterentwicklung der Bonner Bäderlandschaft. Viele tausend Bonnerinnen und Bonner, die sich ehrenamtlich in der Bürgerbeteiligung eingebracht haben, sind nun enttäuscht. Wir hätten das Wasserland gerne gebaut und ab 2021 auch die Kritiker mit einem Freizeit- und Sportangebot in einer für Bonn neuen Qualität überzeugt.

Die baureifen Pläne und Konzepte werden wir nun der Auftraggeberin Stadt Bonn übergeben. Das Kapitel Wasserlandbad wird geschlossen.

Der Standort neben dem Sportpark Wasserland und dem Heizkraftwerk Süd wäre ideal geeignet gewesen.

Das Grundstück wird nun nicht mehr für den Schwimmbadbau benötigt und deshalb für eine andere Nutzung vermarktet. Konkrete Pläne dafür gibt es allerdings derzeit noch nicht.

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Das bietet das Wasserlandbad

Lageplan

Fünf tolle Rutschen-Modelle für das neue Schwimmbad

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70 Bonner Kinder und Jugendliche haben am Samstag, 27. Januar, die Wasserrutschen für das neue Bonner Schwimmbad entworfen. Nach fünf Stunden konzentrierter und kreativer Arbeit präsentierten sie fünf Rutschenmodelle, die sie sich für Bonn wünschen und die jetzt von Ingenieuren, Architekten und Planern konkretisiert und durchgeplant werden. Im Bad-Budget ist dafür eine Million Euro reserviert.

Die Dokumentation des Rutschenworkshops finden Sie hier: 27. Januar Protokoll Rutschenworkshop zum Download.

Medienberichte:

WDR Beitrag
WDR Lokalzeit aus Bonn
Express
Bonner Rundschau
General Anzeiger

Rutschen Workshop

Rutschen Workshop

Rutschen Workshop

Bildergalerie Rutschen-Workshop vom 27.01.2018
Fünf Rutschenmodelle: Die Favoriten aus dem Workshop vom 27.01.2018

Stimmen zum Rutschen-Workshop: Das sagen Eltern

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Stadtrat beschließt Bau und Betrieb des neuen Schwimmbades

Die Bundesstadt Bonn hat den entscheidenden Schritt für den Neubau eines attraktiven und modernen Familien-, Schul- und Sportschwimmbades in Dottendorf durch die Stadtwerke Bonn beschlossen. Der Rat der Stadt Bonn hat der Konzeption und deren Umsetzung zum Bau und Betrieb des neuen Schwimmbades in der Sitzung am 14. Dezember 2017, zugestimmt.

Perspektive Badegarten

Perspektive Innenraum Sportbad

Grundriss EG kolloriert

Grundriss OG kolloriert

Seitenansichten

Hall B

Architekturbeispiele

Bildergalerie: Architekturbeispiele

Das neue Bad wird das bereits seit 2016 geschlossene Kurfürstenbad in Bad Godesberg sowie – zum Zeitpunkt seiner Eröffnung – das Frankenbad ersetzen. Das Nutzungs- und Funktionskonzept, das unter einer breiten Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Sportvereine entwickelt wurde, sieht drei Bereiche vor: Schul- und Sportbad, Familienbad und Sauna/Wellness. Insgesamt stehen 2.065 Quadratmeter Wasserfläche mit 18 Bahnen zur Verfügung. Da das Schwimmbad lediglich an Weihnachten, Silvester und Neujahr geschlossen sein wird, ergeben sich pro Jahr insgesamt rd. 95.000 Bahnstunden allein in den beiden Schwimmbecken; deutlich mehr als bisher in Kurfürstenbad und Frankenbad zusammen.

Das Konzept

Der Schul- und Sportbereich ist separat von der Öffentlichkeit nutzbar und zugänglich. Er kann aber – bei Bedarf – für den öffentlichen Badebetrieb geöffnet werden. Mit 10 Bahnen, multifunktionalen Räumen und Tribüne ist das Sportbecken für lokale, regionale und sogar nationale Meisterschaften geeignet. Schwimmbecken, Lehrbecken und Multifunktionsbecken bieten großzügige Kapazitäten für Schulschwimmen, Schwimmkurse sowie Training der Schwimmvereine.

Der Familienbereich umfasst ein mit Massage- und Sprudelbereichen ausgestattetes Erlebnisbecken (32 Grad Celsius Wassertemperatur), in dem die Besucher nach draußen schwimmen können. Es gibt ein sehr großes Kleinkinder-Planschbecken rundum mit Sitzbänken für Eltern sowie einen Rutschenturm mit bis zu fünf Rutschen. Das Mehrzweckbecken mit Sprungturm (ein, drei und fünf Meter) und seinen acht Bahnen richtet sich an Freizeitschwimmer; ein Fitnessbecken mit Hubboden dient Sportkursen.

Der Sauna- und Spa-Komplex ist ebenfalls separat nutzbar. Mit fünf unterschiedlichen Saunen (inkl. einer Erlebnissaune) , Solebecken und einem großen Saunagarten. Die Gastronomie mit zentraler Küche versorgt alle drei Bereiche des Schwimmbades.

Die Eintrittspreise

Die Stadtwerke Bonn gehen von rund 420.000 Nutzerinnen und Nutzern jährlich aus. Das Eintrittspreis-Modell orientiert sich mit seinem Sprinttarif für vier Euro für einen Erwachsenen / zwei Euro mit Ermässigung (75 Minuten) am heutigen Eintrittspreis der Bonner Bäder. Gleichzeitig bleibt es im Familientarif unter den Eintrittspreisen wie dem Aggua in Troisdorf. Die Inhaber des Bonn-Ausweises werden das neue Schwimmbad mit einem 50-prozentigen Preisnachlass nutzen können. Für Sauna und Wellness werden gesonderte Tarife und eigene Öffnungszeiten gelten.

Die Finanzierung

Zur Finanzierung des neuen Schwimmbades gewährt die Stadt Bonn der von den Stadtwerken Bonn gegründeten SWB Bad GmbH ein Darlehen bis zu einer Höhe von 60 Millionen Euro. Die SWB Bad zahlt den jährlichen Schuldendienst, inklusive einer Avalprovision für die Stadt Bonn. Die Stadtwerke gehen von einem jährlichen Zuschussbedarf, den wiederum die Stadt zu tragen hat, von 2,82 Millionen Euro nach heutigem Kenntnisstand aus.

Personal

Für den Betrieb des neuen Schwimmbades wird mit einem Personalbedarf von 31,7 Vollzeitstellen für Festangestellte sowie vier Stellen für Aushilfen gerechnet. Dies entspricht aufgrund von Teilzeitbeschäftigungen rund 50 bis 60 Mitarbeitern. Bis spätestens Ende 2019 werden Stadt und SWB eine Planung für den Personaleinsatz abstimmen, die sowohl die personelle Situation bei den städtischen Bädern als auch beim neuen Schwimmbad betriebs- und kostenoptimiert berücksichtigt.


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